Zu den Wettbewerben sind alle Chöre zugelassen, deren Mitglieder ausschließlich Laiensänger/innen sind. Laien sind für diesen Wettbewerb definiert als Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht durch Singen oder Gesangsunterricht verdienen. Chorleiter oder Instrumentalisten, deren Teilnahme im Programm erforderlich ist, sind von dieser Regelung ausgenommen, ebenso Sänger/innen, die zur Zeit ein Musikstudium o.ä. absolvieren.
Jeder Chor kann in maximal zwei der folgenden Kategorien teilnehmen:
1. Sacred music
2. Secular music
3. Contemporary music
4. Folklore
In den einzelnen Kategorien ist kein Pflicht-Chorwerk vorgegeben. Das Programm sollte so gewählt sein, dass es den jeweiligen Leistungsstand der Chöre repräsentiert. In den Kategorien "Sacred Music" und "Secular Music" dürfen nur a cappella Chorwerke vorgetragen werden. In den Kategorien "Folklore" und "Contemporary Music" ist Instrumentalbegleitung erlaubt.
In jeder Kategorie ist die Dauer des Auftritts (= Dauer vom ersten bis zum letzten Vortrag; nicht die reine Singzeit) auf 20 Minuten beschränkt, darf aber nicht weniger als 15 Minuten betragen. Zwischen den einzelnen Chorwerken wird es keinen Applaus geben.
Die Ausschreibung ist bewusst so gestaltet, dass jeder teilnehmende Chor die Möglichkeit hat, sich in seiner Repertoireauswahl weitestgehend seinen eigenen Traditionen und Stärken zu widmen. Es wird ein Programm erwartet, das ein repräsentatives Bild der Chorszene der verschiedenen Nationen widerspiegelt. Gleichzeitig besteht im Sinne der Idee von 1st "Heart of Europe" Choir Competition ein großes Interesse, dass sich die Chöre offen gegenüber anderen kulturellen und musikalischen Traditionen der Welt zeigen und mindestens ein Werk aufführen, das nicht aus dem eigenen Kulturkreis stammt.
1. Sacred music und 2. Secular music
In der Kategorie "Sacred music" und "Secular music" hat jeder Chor mindestens drei Werke vorzutragen. Das Programm muss beinhalten:
a) Ein Werk aus dem Land, Sprachraum oder Kulturkreis des jeweiligen Chores.
b) Ein Werk eines Komponisten, der nicht aus dem Land, Sprachraum oder Kulturkreis des Chores stammt.
3. Contemporary music:
Diese Kategorie soll einen Einblick in das kompositorische Schaffen des ausgehenden 20. Jahrhunderts sowie der unmittelbaren Gegenwart geben.
Es sind mindestens drei Werke vorzutragen, die nach 1990 komponiert oder arrangiert worden sind. Darunter:
a) ein Werk aus dem Land, Sprachraum oder Kulturkreis des jeweiligen Chores.
b) ein Werk eines Komponisten, der nicht aus dem Land, Sprachraum oder Kulturkreis des Chores stammt.
4. Folklore
Es ist die Absicht von 1st "Heart of Europe" Choir Competition, die Folklore der Welt so umfangreich und vielseitig wie möglich darzustellen. Chöre können die Folklore ihres eigenen Landes bzw. dessen verschiedener ethnischer Gruppen interpretieren. Ebenso können Chöre auftreten, die einen anderen Kulturkreis als den im Land vorherrschenden repräsentieren. In diesen Kategorien ist nicht daran gedacht, dass die Chöre Programme mit Volksliedern verschiedener Nationen (Potpourris) singen.
Choreografie ist erlaubt. Der vokale Part muss im Vordergrund stehen. Der Auftritt ist in landestypischer Tracht erwünscht. Als Vorlage für die Jury wird für den Fall, dass keine Noten vorhanden sind, um eine englische Kurzbeschreibung des Programms gebeten.
„Heart of Europe“-Grand Prix:
Nach den Kategorie-Wettbewerben findet der "Heart of Europe" - Grand Prix statt. Über die Teilnahme am Grand Prix entscheidet die Jury. Die Auftrittszeit in diesem Wettbewerb ist begrenzt auf 15 Minuten. Die Teilnehmer können ein Programm ihrer Wahl vortragen.